Bestand und Nutzung erfassen
Für die Planung werden Beton oder Estrich, vorhandene Schichten und die künftige Nutzung gemeinsam betrachtet. Ein Hallenboden für Produktion, eine Lagerfläche und eine Sanierungsfläche können unterschiedliche Anforderungen haben. Benennen Sie Verkehrsbelastung, Arbeitsabläufe und gewünschte Oberflächeneigenschaften, soweit diese bereits feststehen.
Prüfungen vor dem Aufbau
Die Beurteilung des Untergrunds umfasst mehr als die sichtbare Oberfläche. Oberflächenzugfestigkeit und Feuchtezustand können für den geplanten Aufbau relevant sein. Welche Prüfungen benötigt werden und wie Ergebnisse einzuordnen sind, ergibt sich aus Material und Systemanforderungen. Ein einzelner Messwert ersetzt keine vollständige Beurteilung der Fläche.
Mechanisches Verfahren wählen
Fräsen, Schleifen und Kugelstrahlen erfüllen unterschiedliche Bearbeitungsziele. Vorhandene Schichten können entfernt, tragfähige Bereiche bearbeitet und Übergänge gesondert vorbereitet werden. Welche Kombination geeignet ist, wird anhand des Bestands festgelegt. Maschinenbedingte Randbereiche gehören zur Planung und dürfen bei der Flächenbeschreibung nicht fehlen.
Schnittstelle zur Beschichtung
Nach der Bearbeitung werden Oberflächenzustand und Sauberkeit mit dem vorgesehenen Folgeaufbau abgeglichen. Die erforderlichen Eigenschaften richten sich nach dem konkreten System und seiner Dokumentation. Allgemeine Richtwerte sollten nicht als Freigabe für jede Beschichtung verwendet werden. Vorbereitung und Aufbau sind deshalb als zusammenhängende Aufgabe zu planen.
Projektablauf abstimmen
Klären Sie, ob die Fläche geräumt ist, wann gearbeitet werden kann und welche Bereiche zugänglich bleiben müssen. Fotos, Flächengröße, vorhandene Prüfberichte und der geplante Beschichtungsaufbau helfen bei der ersten Einordnung. Bei Bestandsgebäuden sind unbekannte Schichten vor der Ausführung zu klären. Daraus entsteht eine belastbare Grundlage für Angebot und Ablauf.
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